Beiträge von S1ngul4r1ty

    Wenn du Geduld hast würde ich vielleicht sogar alle wichtigen Lötstellen mal entlöten und neu löten, heiß genug, so dass sie schön glänzen. Gefällt mir gar nicht, die Platine von unten.


    Die Flussmittelreste in der Vorstufe sind, wie AlexK schon sagte, allerdings etwas seltsam, finde ich.


    Gruß Tobi

    Wenn die Elkos den Deckel berühren dürfte nix passieren, aber isolieren ist nie verkehrt.


    Wenn du dich auf die Suche machst nach kaputten Lötstellen wäre mein Erster Tip alle Form von Steckern, Klemmen, Anschlüssen (Edit: Potis). Die brechen meistens als erstes, wegen der mechanischen Belastung. Lötstellen sind nicht gemacht um mechanisch belastet zu werden.


    Als nächstes alle schweren Bauteile, Kondensatoren, evtl. vorhandene Relais, usw...


    Dass eine Herstellungstechnisch kalte Lötstelle zu finden ist glaube ich irgendwie kaum...aber verdächtig sind da erst mal matte Lötstellen und welche bei denen das Zinn offensichtlich nicht richtig verlaufen ist.


    Gruß Tobi

    Lass das lieber erst mal und guck was die Endstufe sagt sobald sie aus geht.


    Versuche ne externe Quelle anzuschließen um die Verbindung Radio/Endstufe ausschließen zu können.


    Geht ihre Betriebsleuchte aus? >>Plus oder Remote. Die dünnen Remotekäbelchen brechen ab und an.
    Schaltet sie auf Protect? => vermutlich Masse, Massepunkt kontrollieren.



    Planlos erst mal alle Lötstellen nachzulöten könnte zwar evtl helfen, ist aber nicht das sinnvollste vorgehen...unter Umständen geht dabei auch die Endstufe beim zerlegen kaputt.


    BTW, was ist das überhaupt für eine?



    Gruß Tobi

    Hi!


    Ich hab mich mal hingesetzt und einen längeren Text über die Funktionsweise von Verstärkern verfasst.


    Ich hoffe der Text ist nicht zu trocken geraten, ich habe viel mit Bildern und Grafiken gearbeitet damit man auch sehen kann wovon ich rede, deshalb bleiben von den 13 Seiten die das Dokument hat auch nur noch 5 übrig, wenn man alle Bilder wegrechnet.


    Fragen/Kritik/Anregungen sind wie immer gerne gesehen!


    Viel Spaß beim lesen!


    Funktionsweise von Verstärkern


    Gruß Tobi

    Also Zuleitungslänge hin oder her, das is doch keine Aussage. Was wird ein Meter Kabel von 0,75qmm an Widerstand haben? Fast gegen Null, also Nutzen genau so.


    Das macht was aus, zusammen mit allen anderen Widerständen wie Steckverbindungen, Schaltern, der Diode, ... kommt da schon was zusammen das den Stromimpuls auf einige 10A begrenzen dürfte.


    Dann bei 10,xx Volt müssen die Einstellungen im Gerät bleiben. Ist in meinen Augen für die Verbaute Maschine eine recht eng kalkulierte Batterie. Aber nun gut so ist das.


    Bezweifele immer noch das die Cap Lösung den Erforderlichen nutzen bringt.


    Absolute Zustimmung, Cap ist in diesem Fall maximal eine Symptomtherapie.


    Vergiss doch den Widerstand, den brauchst du nicht, das ist ein einmaliges Laden, der einmal einen hohen Strom braucht.


    Naja, eben nicht. Spätestens nachdem der Cap durch Puffern geholfen hat ist er auf eine Spannung unterhalb der Leerlaufspannung entladen und wird im ungünstigsten Fall durch das Zündschloss hart wieder an die Bordspannung geschaltet. Dann funkts jedes mal ein wenig im Schalter,was alles andere als wünschenswert ist.


    Gruß Tobi

    Vergisst es die Einstellungen immer noch?


    10.xV sind eigentlich ganz OK, zwar kein Top-Wert, aber schon deutlich besser als 8 :D


    Zitat

    Wie lange würde ein 22mF-Elko (25V) mit vorgeschalteter 15A-Diode (auch 25V?) denn zum Laden brauchen? Sicher nicht mehr als 2 Sekunden oder?


    Kommt drauf an wie viel Strom durch die Zuleitung geht ;)
    Der Cap ist quasi ein Kurzschluss, wenn er leer ist, mit entsprechenden Folgen für evtl. vorgeschaltetes Zeug wie das Zündschloss zum Beispiel. Auch deswegen: Die Zuleitung so lang wie möglich, um den Strom zu begrenzen.


    Gruß Tobi

    Ersetze doch erst mal die Starterbatterie, dann wird sich das Problem zu 90% von selber in Luft auflösen.


    Aber naja:


    Faustformel gibts keine, aber ein paar tausen µF sind OK denke ich.


    Eine Diode mit der max-Angabe von 15A sollte ja dann reichen oder? Die 15A sind ja bereits ein Grenzwert des Radios nehme ich mal an.


    Jo, reicht.


    Kann ich den Kondensator nicht beispielsweise hinter dem Handschuhfach montieren? Was muss ich bei der Länge der elektrischen Leitung beachten zB bzgl des erhöhten Widerstands?


    Optimalerweise den Kondensator so nahe ans Radio wir möglich. Das hat aber nicht den Sinn die Leitung zum Radio kurz zu machen, sondern die Leitung Richtung Bordnetz möglichst lang. Die Leitung verhält sich wie ein Vorwiderstand und unterstützt den Elko beim Filtern.


    Brauche ich einen bestimmten Typus von Kondensator? Also zB Elektrolytkondensator oder ist das egal? Irgendwelche Empfehlungen bzgl der Marken? Gibt ja sicher gute und schlechte, wie auch sonst immer oder?


    In der Größe gibts eigentlich nur Elkos, Marke ist egal.


    Achso und das Wichtigste hätte ich fast vergessen: Wieviel Volt brauche ich? 12V wie ich am Ende haben will oder mehr um Unterspannung bei niedriger Ladung zu vermeiden? Oder ist die Angabe wieviel er maximal als Eingangsspannung verträgt?


    Die Spannungsangabe ist die Maximalspannung, da würde ich mindestens 20V oder 25V nehmen, lieber nicht die 16V-Typen. Die laufen im Auto hart am Limit.

    Verlässlich eher gar nicht...


    Ich würde sagen du vergisst die Zahlen erst mal einfach, und guckst wies klingt am Ende. Wie sich eine zu hohe Trennung des Subs anhört weißt du ja wahrscheinlich ausm Auto.


    Wenn das nicht klingt muss man sich was ausdenken...


    Vielleicht hat auch jemand bei dir in der Gegend ein Mikro zur Hand?



    Gruß Tobi

    Oh Oh....das sieht so aus als ob die Unterseite schön mit SMD bestückt sei...


    Das wird äußerst schwer zu löten, ohne Übung...und auch sehr schwer für mich die entsprechenden Teile zu finden, weil die Leiterbahnen immer von den Bauteilen überdeckt werden...


    Ich glaube fast aus der Ferne wird das nicht machbar, wäre schon schwer genug wenn ichs in den Händen hätte :D


    Naja, dann hilfts wohl nix, da wirst du einfach probieren und sehen müssen wo das Teil am Ende trennt...



    Gruß Tobi

    Da müsste da sicher der Filter getauscht werden wenn das geht (stell mir das als kleines bauteil vor) oder gibts da andere Tricks?


    Naja, ich vermute Stark dass das aktiv getrennt sein wird, und da gibts zwei Möglichkeiten...


    -per DSP, dann wirds vermutlich haarig da noch was zu ändern


    -Ganz normal per Operationsverstärker


    Wenn zweiteres, dann muss man lediglich je nach Aufbau ein paar Widerstände tauschen, und dann hat sich das, sollte auch für einen Laien keine große Sache sein.


    Du könntest ja schon mal Fotos von der Ampplatine einstellen, dann kann ich gucken wo sich das Zeug befindet...


    Aber bitte hochauflösend und scharf, sonst wird das eine Qual :D


    Gruß Tobi

    Können tun sie das wohl, was aber nicht heißt dass du das auch machen musst.


    Bau die Needles wie im Bauvorschlag, und dann trenne sie einfach bei 80Hz, da sparst du dem Treiber eine Menge Hub.


    Das Logitech-System wird erfahrungsgemäß eher hoch trennen, vielleicht so bei 200Hz in der Gegend.


    Das kann man aber bestimmt mit ein wenig Anpassungsarbeit auch abändern...da könnte man dann gucken wenns so weit ist ;)


    Gruß Tobi

    Die armen Needles würde ich nicht so tief quälen wenn du schon einen Sub dazu baust. 80Hz würde ich da mal als Trennfrequenz in den Raum werfen, um die kleinen Breitbänder zu entlasten.


    Höher ist evtl. Schlecht weil das idR. dann dröhnig und ortbar wird, aber versuchen kannst du das.


    Wie willst du das später mal trennen?



    Gruß Tobi