Wie funzt ein Sub? Subwooferaufbau mal in 3D

  • Tag an alle!


    Also langweilig ist mir nicht gerade, aber da wir immer mal wieder ja Gehäuse in 3D planen, hab ich mir mal die Mühe gemacht, einen Subwoofer in 3D zu konstruieren.


    Da wir nun ein neues Homepage-Design haben (www.CarHifi-Gehaeuse.de) und auch einen großen Hilfe / Faq Bereich einbauen wollen, soll es später mal die Rubrik geben "Subwooferaufbau und Funktionsweise" was man ja in der jetzigen AutoHifi nachlesen kann.



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    Subwoofer-Aufbau in 3D


    Bild 1
      
    zu sehen ist hier die Spulenhülsen und die darüberliegende Schwingspule



    Bild 2
      
    die untere Polplatte führt die ganz Spule mit ihrem Kern
    und dient als Auflage für die Magnetscheiben



    Bild 3
      
    so siehts dann aus, wenn die Magnetscheiben draufliegen



    Bild 4
      
    nun liegt die obere Polplatte drauf und es fehlt nur noch der Gußkorb,
    um die Magnetscheiben mit den Polplatten zu verschrauben



    Bild 5
      
    so endlich der scheiß Gußkorb fertig, denke er ist ganz gut geworden,
    ganz unten evtl schon den transparenten Gummiring zu sehen (Magnetscheibenschutz)



    Bild 6
      
    dann kommt eine oder zwei Zentrierspinnen hinein, die sorgen für die optimale Konzentrität damit die Spule im Woofer nicht kratz, hängen bleibt und der Woofer abraucht



    Bild 7
      
    die Membran ist mit das wichtigste, sie bringt die Luft in Schwingung, durch ihre Fläche bewegt Sie Luftmasse und gibt die Schallwellen weiter, desto größer die Fläche, desto besser



    Bild 8
      
    die Sicke sorgt für einen Rückhalt, dass der Woofer nicht abhaut :D auch für eine Abdichtung und weitere Zentrierung



    Bild 9
      
    das Dustcap sagt schon alles, es schützt vor Dreck/Staub, dass die Spule sauber arbeiten kann



    Bild 10
      
    zuletzt kommt noch ein Dichtband über die Sicke



    Bild 11
      
    hier mal alle Ansichten, wems gefällt ?!



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    Wie funktioniert nun ein Sub???


    Zunächst ist mal zu erwähnen, dass ein Subwoofer dazu da ist, das Bassfundament in einer Car&Hifi Anlage aufzupeppen.
    Es gibt es demzufolge für alle Frequenzbereiche verschiedene Lautsprecher, wie z.B. die Subwoofer, die für tiefe Frequenzen ab ca. 80Hz bis in den Keller konzipiert sind. (ca. 15-20Hz, was man mit dem menschlichen Ohr fast nicht mehr wahrnehmen kann).


    Wie der Lautsprecher "Subwoofer" genannt wird, liegt auch auf der Hand, der Name "Sub" kommt nämlich aus dem lateinischen und heißt "unten".


    Die funktionsweise eines Subwoofers ist aber nicht viel anders als bei einem normaler Lautsprecher, ein Subwoofer ist nur größer dimensioniert, was er auch sein muss, weil wenn ein Suwoober tiefe Töne spielen soll, muss er mehr Luftmasse bewegen. Demnach ich es also besser, wenn der Subwoofer so groß wie möglich ist, man sollte aber auch beachten, dass der Subwoofer mit zunehmender Größe und Masse immer träger wird, darum empfiehlt es sich, lieber 2x 30" Subwoofer zu nehmen.


    Mein Tipp: bei einem Subwoofer-Kauf immer mit auf die Fläche SD zu achten, am besten zu vergleichen, dort kann man dann noch in Abhängigkeit von Hub Xmax aussagen, welchen Wirkungsgrad der Subwoofer hat.


    So, doch wie wird nun die Membran in Hub verstetzt? Bei einem Subwoofer sitzt eine Spule oder mehrere Spulen, in der Mitte eines Dauermagneten (siehe Bild 2,3,4). Wird die Spule nun mit Wechselstrom von der Endstufe, in Form des Musiksignals durchflossen, dann stößt sich die Spule an dem umliegenden Magnetfeld ab und bewegt somit die Membran, das Dustcap und die Sicke (siehe Bild 7,8,9).


    Diese Membran und das Dustcap geben somit mit ihrer die Bewegung die Schallwellen an die Luft ab, sie verdrengen die Luft und schieben somit die Luftmasse vor sich her, die dann am Ende als Töne in unseren Ohren hörbar sind. Bei Subwoofern wird im Grunde dann die Luft in ohren "gedrückt", darum sagt man ja meistens, dass die Subwoofer drücken müssen! ;)


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    Es ist vollbracht, ich hoffe nun weis jeder ein wenig mehr, wie ein Woofer funktioniert, mehr dazu kann man bald auf unserer Homepage lesen, dann evtl. auch mit animiertem Woofer :D:D

  • bin technischer Zeichner, daher kann ich CAD Programme verwenden, komischer weise frägt das jeder, was aber in dem Sinne nebensache ist :)


    ich hätte ProE, Catja5, SolidEdge oder BravoDesigner zur Auswahl, aber ich hab keines von allen :]

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  • jo, nun könnt ihrauch eine kleine funktionsweise eines Subwoofer nachlesen


    mehr dazu alles oben im thread

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  • Also mich würde das schon interessieren, was für ein Proggie das war *g* bin gelernter techn. Zeichner und mittlerweile CAD-Admin. Mache auch so manche 3D geschichten mit Visualisierung als Hobby. Also raus mit der Sprache *g*



    http://www.flohfix.de/wai/meiner_alt.jpg
    http://www.flohfix.de/wai/meiner_alt2.jpg



    Sorry fürs OT

  • Zur Ergänzung noch das!



    Wie kommt es nun vom Musiksignal zum Ton?


    zitiere "Tylon"


    Nach dem das Radio über die Chinch das Audio-Signal zum Verstärker übermittelt hat, sendet der verstärker die Töne als Strom bzw Spannungskurve an den Lautsprecher.
    Dieser Strom erzeugt durch die Lorentz-Kraft in der Schwingspule ein elektromagnetisches Feld.
    Dieses Feld "verträgt" sich aber nicht mit dem schon vorhandenen magnetischen Feld des Ferro- oder Neodym-Magneten.
    Also stoßen sich beide wie 2 Magneten auch voneinander ab.
    Da der Magnet ja nicht wandern kann, wird nur die Schwingspule herausgedrückt, diese ist ja mit der Membran verbunden, und drückt diese heraus.
    Dieses verschieben der Membran ist gleichbedeutend mit einer Luftdruckveränderung, weil ja auf der einen Seite der Membran die Luft um mehrere cm² zusammengeschoben wird. so eine Luftdruckveränderung kann man in der Physik entweder in Pascal angeben oder auch in dB(SPL), also kommt dadurch die Lautstärke zustande.
    Da der Verstärker ja aber die Spannung und den Strom bei fortschreiten der Musik ständig anpasst, ändert sich auch die Stärke des magnetischen Feldes und die Schwingspule geht weiter heraus bzw. wieder herein. (je nachdem)
    dadurch wird der Luftdruck ständig verändert.
    Genau diese ständigen Änderungen wandelt unser ohr dann zurück in Töne und wir hören Musik.
    Geht die Schwingspule allerdings wieder zurück wird noch ein Strom durch die sogenannte Induktion erzeugt, der zurück in den Verstärker geschickt wird und von diesem kompensiert werden muß.


    Dieses bezieht sich aber nicht nur auf Woofer sondern auch normale Lautsprecher nach dem klassischen Lautsprecherprinzip.



    Im Einsatz !!!

  • danke!


    jo, wenn meine/unsere Homepage mal fertig wird, dann denke ich kann sie sich sehen lassen!


    neues Update gabs heute, Bilder -> Gehäuse wurde mal bissel was gemacht von mir, die Tage soll das Hifi FAQ fertig werden, mal sehn wie ich die Zeit hab, dann wird man nicht nur solche sachen finden, sondern VIELES mehr

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  • Fetten Respekt!


    Das hab ich damals mal als Wireframe gemacht (hatte nix anderes) War auch nett und auch noch in bewegung flüssig *g*


    Reichte aber um in etwa zu sehen: winkeliges gehäuse was reinpasst (Audi V8 Quattro)


    Gruß
    Daniel

  • danke, gibt noch paar neue sachen, aber leider nich online ^^
    gibt mitlerweile komplette gehäuse mit woofer, kabel und terminal *lol*



    P.S. jetzt auch NEU das www.Gehaeuse-Forum.de

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  • die Spule sitzt nicht immer ganz im Magnet, die muss ja auch ein Magnetfeld erst aufbauen!


    der sub war von einer vorlage übernommen, ist also in der Realtität schon ähnlich, aber mit den neuen Woofern bzw. der neuen Antriebstechnik von JBL is der Sub nich zu vergleichen :-)

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  • Hi


    Ne ich meine bei dem einen Bild sieht manl, das sie gerade mal von 1/3 des Magnetes "umschlossen" wird und ein großteil der spule freiliegt!


    Ich kenne zwar überhangspulen, aber ein Teil liegt eigendlich immer drin...


    Gruß
    Daniel