Leere Starterbatterie im Raum Frankfurt gesucht

  • Hallo zusammen,


    nach nunmehr drei Jahren hab ichs endlich geschafft mein Eigenbau-Netzteil in ein besseres Gehäuse einzubauen.


    Um nun einen Belastungstest für die Kühlung/Lüftung vorzunehmen, fehlt mir eine leere Batterie.


    Falls jemand eine solche im Raum Frankfurt (Main) rumstehen hat, bitte eine kurze Nachricht an mich.
    Bei einem Treffen könnte man dann auch ein wenig fachsimpeln, je nach Witterung auch mal Anlagen anhören, etc.


    Gruß, Seb

  • Ich hab mir ein 2 Große Wiederstände gebaut :-)
    Nimm einen kleinen Keramikwiderstand (Ich hab 4 Stück mit 1 Ohm und kann die verschalten, wie ich will, haben so um die 1 bis 4 Watt glaube ich) und habe die in Destilliertes Wasser gelegt. Und bis das Wasser kocht habe ich immer alle Test abschließen können ;-)


    Oder du nimmst ein Zoll Rohr verzinkt ca 1 Meter lang, das hat auch 1 Ohm, somit hast du 2 wirklich gute Lasten :-)

  • Nimm doch nen 10 Liter Eimer. Ein 2 kW Wasserkocher braucht ca 90 sek für einen Liter Wasser (delta T = 80°). Zum einen wirst du keine 2 KW zur Verfügung haben und zum anderen bekommst du die 10 Liter auch nicht warm. Alternativ kannst du´s auch mit 50W Halogenspots o.ä. belasten, ist halt ne frage wie Leistungsfähig das ausgelegt ist.

    Der Gainregler eines Amps dient lediglich zur Pegelanpassung der HU und nicht zur Begrenzung der Verstärkerleistung. :kopfkratzen:

  • Hallo zusammen,


    hab jetzt mal Marcos Tipp ausprobiert.


    Basis waren zwei Drahtwiderstände (11W, 0.47 Ohm, Zementmantel) parallel, die in Summe knapp 4,50 Euro beim Conrad kamen. Ich weiß, dass das ein teurer Laden ist, aber der ist ums Eck und manchmal ist die Wartefreudigkeit eben doch eingeschränkt. ;)


    Mein Netzteil (14,6V und bis zu 90A) hat das dann ganz souverän genommen.


    Die Wasserfüllung war mit etwa 250 ml nicht allzu groß, jedoch war der Effekt ausreichend um festzustellen, dass das nicht die optimale Lösung ist.


    Die Drähte fingen nach wenigen Sekunden an zu glühen, was ich sehr schön durch die Zementhülle sehen konnte. Der Strom ging auf etwas über 40 Ampere hoch. Als ich erste Blasen im Wasser sah, hab ich abgebrochen. Einer der Widerstände scheint aber schon das Zeitliche gesegnet zu haben. :(


    Das Wasser hatte dann - leicht durchmischt - etwa 40°C, was mir mein Finger so meldete.


    Ich glaub das probieren ich dann doch nochmal in einer größeren Version aus.


    Gern nehme ich aber trotzdem die Möglichkeit wahr, eine leere Batterie zu laden - wenn denn jemand eine zur Verfügung hat.


    Gruß, Seb

  • Schau hier unter Pkt 4.5 nach, da stehts.


    Edit: Im Auto kommt´s bei normalem gebrauch (ohne Anlage) auch nicht zu einer Tiefentladung der Batt. Es laufen zeitgleich alle möglichen Verbraucher mit also ist eine Ladestrombegrenzung hier nicht soooo nötig. Sollte es dochmal zu ner Tiefentladung gekommen sein so weiß doch jeder das man dann die erste Zeit mit eingeschalteten Licht fahren sollte. Es wissen nicht alles warum aber der Grund ist die Ladestrombegrenzung da ja die Beleuchtung über 160 W verköstigt was um die 12A sind. (Front: 2x55 W, Heck: 2x21 W, Nummernschildbeleuchtung 10 W + Amaturenbrettbeleuchtung und Standlichter)

    Der Gainregler eines Amps dient lediglich zur Pegelanpassung der HU und nicht zur Begrenzung der Verstärkerleistung. :kopfkratzen:

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  • Moin,


    das ist nicht ganz richtig. Bei komplett leerem Akku sollte man wirklich einen Verbraucher einschalten sobald der Motor wieder läuft, denn der Akku dient dem Laderegler quasi als Begrenzung von Spannungsspitzen. Ist der Akku komplett leer, so können auch mal kurzzeitig wesentlich mehr als die 14,xx Volt anliegen, was Steuergeräten den Garaus machen könnte. Ein Bleiakku selber kann problemlos mal ne höhere Spannung ab. Ich kenne hier jemanden, der bei seinem Wettbewerbsauto einen defekten Laderegler drin hatte und damit den Akku schönmit Überspannung geladen hat, damit der im Ruhezustand eine schön hohe Spannung hatte. Hat wohl auch dauerhaltbar funktioniert.


    Wäre eine Beschränkung auf 1/10C notwendig, wären richtige Ladegeräte im Auto verbaut. Sind sie aber nicht. Da wird mit einer simplen Festspannung geladen, der Akku nimmt sich dann, was er braucht. Das paßt bei Bleiakkus auch sehr gut. Licht einschalten würde z.B. bei meiner Kiste auch nix bringen. Nimmt sich das Licht 15A und der Rest des Benziners vielleicht 5-10A, dann bleiben von der 90A Lima immer noch 65A für den Akku übrig, was mehr als 2/3C sind. Da bin ich auch froh drum, sonst wäre mein Akku erst nach vielen Stunden der Fahrt wieder voll. Unrealistisch! Ein Bleiakku verträgt richtig Schub. Muß er auch, sonst wäre ein Auto ohne Nachladen im Stehen nicht kurzstreckentauglich.


    Zur "Messung":


    Zwei 11 Watt Widerstände werden nicht reichen für so einen Test, auch wassergekühlt nicht. Wenn du die 90A forderst sind das eben mal so 1,2 kW, die abgeführt werden müssen, du hast die Widerstände also auch mit 40A also "ein wenig" überbelastet.


    Ich habe für sowas eine Platte mit Widerständen, die je nach Verschaltung 50-100A zieht. Unter Wasser kann die das auch einige Sekunden lang. Das Teil hab ich gebaut um Akkus zu testen. Spannungsmessung unter Last ist da das Stichwort. Im Grunde genommen willst du das gleiche tun. Für kurze Tests hab ich ne Vergaservorwärmung von nem Golf, einen sogenannten Heizigel. Der zieht so um die 40A und hält das auch einige Weile aus. Wird zwar sehr heiß, aber genau das soll er ja.


    Alternative zu Widerständen: H4-Lampen. Wenn du da Fernlicht + Abblendlicht gleichzeitig anmachst sind das ungefähr 10A pro Lampe. 10 Stück parallel und dein Netzteil darf mal zeigen was es kann. Aber nicht hingucken! :D


    Gruß


    Fabian

  • Hallo Rene,


    die von dir angesprochenen Punkte sind ja schon kommentiert, gern möchte ich dazu aber auch noch was schreiben.


    Es handelt sich bei meinem Gerät um ein Netzteil. Das ist nicht explizit dafür gedacht, eine Batterie zu laden. Es soll auch kein Ladegerät sein!
    Die möglichen Ladeströme von 1/10 C liest man oft, da hast du schon Recht. Allerdings betrifft das Fahrbatterien, Akkus für Notstromgeräte, etc. Und das hat da einen ganz einfachen Grund: die Brücken zwischen den Zellen scheinen nicht für hohe Ströme geeignet zu sein. Gehst du da mit hohen Strömen ran, brennen die recht schnell durch. Habe ich selbst auch schon mit einem kleinen 1,3 Ah Akku erlebt, den ich unbedacht im Auto eingebaut hatte - als "USV" am Radio für den Startvorgang des Motors.


    Starterakkus halten das aber bequem aus, da schon die Prüfströme im Bereich 10 x C liegen (wobei die Spannung dann deutlich geringer ist, die Verlustleistung entsprechend auch).


    Grundsätzlich benötige ich aber eben einen großen "Verbraucher", der dauerhaft eine größere Leistungsaufnahme hat. Die Wärmekapazität der Kühlkörper in meinem Netzteil ist zwar sicher nicht enorm groß, aber einige Minuten muss die Last schon anliegen.


    @ Fabian:


    Ich erinnere deine Platine für den Belastungstest von Akkus. Genau der führte mich unlängst zu diesem Artikel:


    http://www.reichelt.de/50-Watt…74;artnr=50W+METALL+1%2C0;


    ... einem 50 Watt Widerstand mit Kühlkörper. In passender Anzahl verwendet könnte ich etwa 60 A Stromaufnahme erreichen, würde dabei die spezifizierte Leistung/Abwärme aber noch immer um das 4-fache übersteigen. Sicherlich ließe sich da mit Wasserkühlung noch etwas erreichen - aber am Ende vielleicht nicht das, was ich erreichen will.


    Inhaltlich sinnvoll wäre aber in jedem Fall ein leerer Akku. Denn dann erzeuge ich nicht Abwärme, sondern speichere einen guten Teil der eingesetzten Energie.
    Sicher ist das kein großer Beitrag zum Klimaschutz, aber eben aus verschiedenen Perspektiven eine gute Variante.


    @ All:


    Vielen Dank für die rege Teilnahme! :)


    Und nicht vergessen, wer einen leeren Akku hat, bitte eine PN an mich.


    Gruß,Seb

  • Mgl 1: Hol dir eine gebrauchte vom Schrotti gegen 15 € Pfand, entlade die mittels Sofitte o.ä. so hast du deinen Probanten. Der Nachteil hierbei ist das du keinerlei Rückschlüsse über den Belastungsgrad deines Netzteils ziehen kannst, ausser du hast nen Zangenamperemeter. Ein weiterer nachteil währe das Risiko das die Batt das Kochen beginnen könnte, vom entstehenden Knallgas und den gefährdungen durch evtl austretende Säure will Ich garnicht erst reden.
    Mgl 2: Verwende billige Halogenspots als Last. Dafür gibts passende Fassungen, die entstehende Wärme kann recht unproblematisch abgeführt werden und du kannst dir Lasten nach Lust und Laune selbst zusammenstellen.

    Der Gainregler eines Amps dient lediglich zur Pegelanpassung der HU und nicht zur Begrenzung der Verstärkerleistung. :kopfkratzen:

  • Gute Ideen, aber ein Akku ist wie du schon gesagt hast keine fest definierte Last. Der zieht nur Anfangs kurz mal volle Last und braucht dann schnell weniger Strom.


    Die Halogenlampen sind aber ein prima Testmittel, hab ich auch schon verwendet. Wenn man passende Fassungen hat, geht das auch praktisch ganz gut.


    Gruß


    Fabian

  • Hallo zusammen,


    grundsätzlich ist die Idee mit den Halogenlampen wohl die beste.


    Preis/Leistung ist da recht günstig und wenn man sich nicht doof anstellt, kann man die Leuchtmittel und Fassungen später mal noch nutzen. Andernfalls hat man natürlich dann auch einen großen Scheinwerfer gebaut, der vielleicht auch mal noch an irgendeiner Ecke nutzbar wird.


    Bleiben wir mal bei der Idee.


    Basierend auf der Annahme von 20 Stück Reflektorlampen 12V/50W ergibt sich eine Wirkleistung von 1000 Watt. Diese werden zu etwa 90% als Wärme abgegeben, der Rest reicht für 15000-18000 Lumen Lichtstrom.


    Als geometrische Anordnung kommt mit eine 4x5 Matrix in den Sinn. 2x10 wäre zwar möglich, bedeutet aber auch längere Kabel, etc. auch die Größe wäre dann mit 10x50 cm schon nicht mehr richtig kompakt.


    Welche Anordnung würde ihr wählen?
    Wieviel Abstand würdet ihr zwischen den einzelnen Lampen lassen?


    Zur "Kühlung" steht noch ein 100mm-Lüfter mit 7 Watt zur Verfügung, der einen doch ansehnlichen Luftdurchsatz erreicht.
    Die bspw. 4x5 Matrix könnte dann in einem kleinen Kasten sitzen, der an der kurzen Seite den Lüfter enthält und an der anderen Seite einfach offen bleibt. Die Front müsste dann jedoch ebenfalls abgedeckt werden - idealerweise mit einem Glas/Plexiglas. Ich würde bei Plexiglas jedoch Verformung erwarten, selbst mit einer aktiven Belüftung.


    Ja, ich weiß, die Idee gestaltet sich schon zu einem kleinen Konstruktionswettbewerb, aber irgendwie hätte ich das dann auch ganz gern "haltbar" - wenngleich kein häufiger Einsatz anstehen dürfte.


    Über Meinungen freue ich mich wie gehabt.


    Gruß, Seb

  • Ich würde als Lampenabstand = Lampendurchmesser annehmen, dafür aber alles luftig gebaut so das kein Lüfter von nöten ist. Ich währe allerdings für 4 Clusterbare, quadratische Strahler mit je 5 Leuchtmitteln (Anordnung wie bei nem Spielwürfel). Den Lampenträger würde Ich als Einschub in ein komplett unfassendes Metallgitter stecken so das sich auch keiner verbrennen kann und fertig bist du. Warum nun 4 Würfel? Ganz einfach, du weißt nicht wofür diese später nochmal verwendet werden könnten, daher würde Ich´s so flexibel wie möglich handhaben. Kannst ja Verbindungsstücke vorsehen um sie entweder als schmalen Streifen oder als einen großen Würfel zusammenstecken zu können.

    Der Gainregler eines Amps dient lediglich zur Pegelanpassung der HU und nicht zur Begrenzung der Verstärkerleistung. :kopfkratzen:

  • Nimm dir ein Brett und bau da die 20 Lampen ein. Du könntest auch 100 Watt Lampen nehmen, das spart dir Fassungen.


    Um die Temperatur würde ich mir keine Gedanken machen, wenn du mit Reflektorlampen arbeitest. Hinten offen gelassen funktioniert das problemlos, denn die meiste Hitze reflektiert nach vorne raus. Du hast dann mit dem Teil sogar einen Baustrahler, bzw. eine Heizung für Basteleien zur Hand.


    Gruß


    Fabian

  • Hallo Rene und Fabian,


    da habt ihr wohl beide Recht.


    Mal schauen, obs mich demnächst dazu hinreißt ...


    Wenn es einen Strahler gibt und ein Messergebnis - respektive der Erkenntnis, ob die Belüftung ausreichend ist - schreib ich hier noch was dazu.


    Ich dank euch erstmal.


    Gruß, Seb

  • Du kannst uns ja solang mit ein paar Pics erfreuen...


    PS: schonmal drüber nachgedacht zur Dioden bzw Transistorkühlung auf CPU Kühler evtl mit Headpipes zurückzugreifen?

    Der Gainregler eines Amps dient lediglich zur Pegelanpassung der HU und nicht zur Begrenzung der Verstärkerleistung. :kopfkratzen:

  • Hallo Rene,


    Stand der Dinge ist, dass ich noch keine Fotos gemacht habe - sonst wären die schon hier. +hum+


    Allerdings gibt die eingebaute Starter zusehends auf, sodass ich demnächst die neu gekaufte AGM einbauen werde.
    Als Lasttest für die Belüftung des Netzteils wird dann die ausgebaute Starter herhalten müssen. Die wird entsprechend definiert entladen und dann vom Netzteil geladen werden.


    Dabei werde ich Spannung und Strom überwachen sowie als wichtigste Prüfung die Lüftung im Auge behalten.


    Dabei werde ich dann Fotos machen und die Werte ggf. auch aufschreiben bzw. fotografieren. Dann sollten einige Fragen beantwortet sein.


    Die Lösung mit den Halogenlampen war schon eine gute Idee, allerdings für einen einfachen Test dann doch etwas zuviel.


    Gruß, Seb

  • Evtl hab Ich über kurz oder lang ne Hawker SBS C11 für dich... Die hier (sind immernoch die von damals an der Homehifianlage) geben langsam aber sicher den Geist auf. Ich muss nur mal sehen wie der Schwund so fortschreitet...

    Der Gainregler eines Amps dient lediglich zur Pegelanpassung der HU und nicht zur Begrenzung der Verstärkerleistung. :kopfkratzen: